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Nach einer supergeilen Anfahrt gings direkt los: Klamotte in die Hütte geworfen, Kitestuff bleibt im Auto und go. Zwei Kilometer weiter direkt Kites am Himmel – da müssen wir auch raus. Der Einstieg ist über Steine und relativ klein, aber draussen ist gigantisch Platz. Es war gut Wind für den 8er, leider völlig auflandig. Nach kurzer Lehrstunde gings danach für mich nochmal n bischen weiter – hat gerockt, so kann ein Urlaub anfangen.

Tag 4 aus 5. 5 am Strand, 4 davon kiten. 0mal grösser als 8qm. Heute war der 6er dran. Erstmal bei strahlendem Sonnenschein angekommen und aufgrund der dicken Wellen und des heftigen Winds und dann noch ganz alleine doch schonmal Respekt gehabt. Okay, 6er raus und los.

Aber dann wars geil. Später kamen noch mehr Leute inklusive Olli und Volker. Kalt wars gar nicht mehr, aber trotzdem super intensiv, nach knapp 2 Stunden komplett fertig vom Wasser gegangen. Hat gerockt!

Wieder strahlender Sonnenschein, wieder Ostwind, wieder gut Druck. Der Plan war diesmal eigentlich Brasilien, aber nachdem ich Johannes auf dem Ostring im Stau getroffen hab, hat sich das ganze spontan auf Heidkate verschoben.

Da wars dann eigentlich auch ganz nett, 8er genommen und raus dafür. Am Anfang n bischen wenig, am Ende dafür Ende der Fahnenstange für den Kite. Das einzig nervige war wieder Mega-Kabbel-Schwipp-Schwapp. Aber damit muss mal wohl in Heidkate rechnen.

Was für ne Session! Bei gut vorhergesagtem Ostwind und Sonne nach Brasilien und erstmal überrascht, dass da erstens so wenig los war und die Leute die auf dem Wasser waren auch noch relativ grosse Schirme oben hatten (14qm Tubes). 

Naja, umziehen und aufbauen. Und zwar den 8er. Und der hat trotz anfänglichen Zweifeln dicke gereicht. Und zwar so richtig. Erstmal dreckige Kiteloops in relativ flachem Wasser (merkt man natürlich erst bei der Landung), dann dabei gut abgemault und das Thema erstmal bleiben lassen. Der 8er ist übrigens ziemlich perfekt zum loopen, schneller als der 10er aber nicht so viel Riss wie der 6er. 

Danach lieber noch n paar hohe Sprünge. Sehr schicke Double Frontrolls zum Beispiel. Und nach 2,5 Stunden völlig kaputt vom Wasser.

Alles in allem bei weitem der beste Tag der Saison. Definitiv.

Wieder zur besten Hartz-4-Zeit in Laboe gewesen (10 Uhr). Beim Fahren zum Strand geflucht, da ich den 13er statt 6er mitgenommen hab. Am Strand stehen dann zwischen 8er und 10er geschwankt, und nach dem Umziehen doch den 10er genommen. Zehn Minuten damit gefahren, dann 13er geholt. Und irgendwann damit abgesoffen. Want more? 

Naja, wenigstens die ersten Unhooked Frontrolls gesprungen. Aber das war auch das einzig positive.

Ostwind ist wie immer eine Sache für Brasilien, auch wenn das heute nicht viel mit einem sonstigen Ostwindtag zu tun hatte. Satte Windstärken, teilweise Schauer, 6er Wind und nette Wellen. Aber nach einer grottigen Vorhersage für die nächste Woche darf man sich sowas nicht entgehen lassen. Tricktechnisch und so wars allerdings recht mau, ich hatte superlange gebraucht um mich erstmal wieder auf das Timing für den Kite einzustellen. Egal, gerockt hats trotzdem.

Spät wars, trotz drohendem Regen. Aber nach harter (und vollendeter!) Arbeit und bei beschissener Vorhersage darf man ja auch mal bei schlechteren Bedingungen raus. Eigentlich hätte ich es ahnen sollen… aber ich hab gleich einen Leinendreher gehabt, der mir ein paar Minuten und mindestens einen halben Knoten Wind gekostet hat. Aber naja. Jede Minute kiten ist wichtig.

Eigentlich war ja mal wieder nix vorhergesagt. Aber eigentlich wars auch warm. Also kann man eigentlich auch mal rausfahren, zum Trimmen, Neopren usw. natürlich mit im Auto, es könnte ja sein dass es reicht. Am Anfang wars tatsächlich noch n bischen mau, also erstmal den 13er trimmen und dann weitersehen. Und tatsächlich… da kam noch was!

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Dank sehr gutem Trimmergebnis auch sehr viel Spass später auf dem Wasser gehabt. Gut Druck und Platz, ansonsten halt geiles Flachwasser zum Raileys üben. Spass!